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Checkliste "Hindernisfreie Pfarreien"


Checkliste "Hindernisfreie Pfarreien"


Architektonisches

  • Der Zugang zu Kirche, Zentrum, Sekretariat und Pfarrhaus ist für ALLE möglich.
  • Sämtliche Räume der Kirche, des Zentrums, des Sekretariats und des Pfarrhauses sind für ALLE zugänglich und mit den nötigen Hilfsmitteln ausgerüstet.


Die Broschüre "Hindernisfreies Bauen" ist der Leitfaden dazu. Sie kann telefonisch bestellt werden unter Tel. 044 360 51 51
oder mit dem folgenden Link als PDF-Datei herunter geladen werden:
Hindernisfreies Bauen.pdf
Die Broschüre gibt auch Auskunft über Adressen von Fachleuten. ArchtektInnen sind im Besitz der nötigen Informationen.

Einbezug von Menschen mit Behinderung ins Pfarreileben

  • Wir kennen unsere behinderten Pfarreimitglieder und deren Bedürfnisse und wissen wo/wie sie leben.
  • Menschen mit Behinderung haben Zugang zu allen Informationen (Homepage, Pfarrblatt) der Pfarrei und können aktiv an allen Pfarreiangeboten teilnehmen. (Assistenzangebot, leichte Sprache, Schriftgrösse, Fahrdienst ...)
  • Menschen mit Behinderung sind in den Pfarreigremien (Seelsorgeteam, Pfarreirat, Kirchenpflege, Frauenverein, ...) vertreten. Sie erhalten die nötige Assistenz, Kommunikationhilfen, Fahrdienst usw.


Grundhaltung

  • Menschen mit Behinderung sind Experten in eigener Sache. Sie sind eine Bereicherung für die Pfarrei keine Belastung. Sie sind auch Sprecher für ältere Menschen, schwangere Frauen, Mütter, Väter mit Kinderwagen, vorübergehend Behinderte usw.
  • Menschen mit Behinderung werden als Partner wahr- und ernstgenommen. Sie übernehmen Verantwortung.
  • Die Grundhaltung fliesst in die Katechese ein und fördert so die Integration der Kinder mit Behinderung und deren Familie.


Theologische und ethische Aspekte

  • Wir kennen unsere Grenzen und Schwächen, nehmen sie an und wissen auch um unsere Stärken.
  • Wir wissen, dass jede und jeder auf Hilfe angewiesen ist, die einen auf weniger andere auf mehr.
  • Menschen, die aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden fehlen der Gemeinschaft.


Umsetzung und Nachhaltigkeit

  • Die kirchlichen Gremien (Seeelsorgeteam, Pfarreirat, Kirchenpflege) informieren sich und geben die Informationen an die Pfarreiangestellten und die Pfarreiangehörigen weiter.
  • Fachliche Begleitung wird sichergestellt.
  • Bei der Planung, Durchführung und Nachbearbeitung der Pfarreiaktivitäten werden Menschen mit Behinderung mit einbezogen.
  • Kosten und Zeitfaktor werden berücksichtigt.
  • Öffentlichkeitsarbeit, Bewusstseinsbildung und Vernetzung geschehen innerhalb und ausserhalb der Pfarrei.
  • Wir arbeiten in diesen Aufgaben ökumenisch zusammen.